Albvereinslied

Eugen Nägele, Nach der Melodie von:
“Wohlauf, die Luft geht frisch und rein”

1.) So steckt dies Zeichen an den Hut, Ihr Albvereinsgenossen! Die Alb durchstreifet wohlgemut, Und wandert unverdrossen! Sie steht mit ihrer Waldespracht, Mit ihren Felsenschroffen, Mit ihrer Höhlen Zauberschacht, Mit Berg und Tal euch offen.

2.) Wie mild das Tal im Sonnenschein! Wie wild die tiefen Schlüfte! Wie frei der Stand auf hohem Stein, Wie frisch der Hochalb Lüfte! Da grüßet euch in weiter Rund, Die Buch auf hoher Heide, Die starke Eiche tief im Grund, Die Tann’ in trautem Kleide.

3.) Wie mild das Tal im Sonnenschein! So weit drum stolz der Eichenhain, Den Fuß der Alb umschlinget, Und hoch am weißen Kalkgestein, Zum Fels die Buche dringet, So weit auf schwäbischen Juragrund, Sich recken dunkle Tannen: So weit will kräftig unser Bund, Die Schwabenalb umspannen.

4.) Wie mild das Tal im Sonnenschein! So tragt dies Zeichen allzumal – Man hat es rasch verstanden – Vom Neckar- bis zum Donautal, Vom Riese bis zum Randen! Und wie sie auf der Alb gedeihn, die Buchen, Tannen, Eichen: So wachs und blühe der Verein, Und sieg’ in diesem Zeich